52Games #16 – »Wasser«

Beim neuen 52Games-Thema musste ich doch ein Weilchen überlegen. Natürlich kenne ich einige Spiele, in welchen es viel Wasser gibt, wo ich schon geschwommen bin oder wo es einfach nur viel geregnet hat. Ich habe mich am Ende dann für Metal Gear Solid 2 – Sons of Liberty entschieden. Warum? Nun, dass ist eigentlich ganz einfach. Zum Einen finde ich, dass Raiden zu jener Zeit der Videospielcharakter war, der die schönsten Schwimm-Animationen während des Tauchens hatte und zum Anderen, da ich die Szene einfach mag, in der er mit Emma zusammen tauchen muss.

Raiden bekommt den Auftrag, Emma Emmerich zu finden. Das ganze Szenario spielt auf einem Frachter oder Tanker und die Etage bzw. der Bereich, in dem sich Emma aufhält, ist vollkommen überschwemmt. Auf dem Hinweg zu Emma müssen wir also mit Raiden tauchen, durch einen kleinen Irrgarten vorbei an Wasserminen, die überall verstreut sind. Das Ganze sieht einfach wahnsinnig cool aus, denn Raiden hat diesen besonderen Delphin-Schwimmstil drauf, mit dem er hauptsächlich seine Beine benutzt, um vorranzukommen. Wenn die Luft knapp wird, muss man die im Areal verteilten Bodengitter nutzen, um kurz zu pausieren und Luft zu holen.

Schließlich landen wir in einer Sackgasse und haben Emma endlich gefunden. Es folgt ein sehr reizender Dialog und wir bekommen mit, dass Emma sehr ängstlich ist und sie nicht schwimmen kann, doch es gibt keinen anderen Weg zurück, wir müssen mit ihr tauchen. Ich glaube ja bis heute, dass Emma eigentlich schon schwimmen kann, nur die Angst hat sie so sehr gelähmt. Um Emma’s (übrigens gesprochen von der großartigen und charmanten Jennifer Hale) Vertrauen zu gewinnen sagt Raiden ihr, sie soll während des Tauchgangs ihr Ohr an seine Brust halten, damit sie seinen Herzschlag hört und wenn sie 100 Schläge gezählt hat, soll sie die Augen öffnen und alles ist überstanden. Wie ein Rucksack auf Raidens Rücken klammert sich Emma an ihn und wir tauchen dann mit ihr zusammen ab.

Wenn man den Weg genau weiß, ist das alles eine Sache von einigen Sekunden, dass erste Mal allerdings bin ich dort ziemlich rumgeirrt. Ich glaube mich auch zu erinnern, dass wir keine Atempausen an den Bodengittern mit ihr machen konnten, was die Angelegenheit nicht unbedingt einfacher machte.

Eine kleine, aber recht gefühlvolle Szene in einem großen Spiel. Insgesamt ist es aber nur ein Teil einer absolut fantastischen Serie, die nach all den Jahren immernoch eine meiner liebsten ist. Ich glaube langsam, ich habe eine kleine Schwäche für Spiele, in denen man jemanden eskortieren muss. Und oh mein Gott, was freue ich mich auf Revengeance!

Zockwork Orange riefen zum tollen Projekt 52Games auf, an dem ich mich mit diesem Text über das sechzehnte Thema »Wasser« beteilige.

3 Kommentare zu „52Games #16 – »Wasser«

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